Energiepark Niederkrüchten

Ein hybrides Erneuerbare Energien-Projekt der PNE AG

In der Gemeinde Niederkrüchten im Westen Nordrhein-Westfalens sollen auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes fünf leistungsstarke Windenergieanlagen und eine Photovoltaikanlage der PNE AG entstehen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. 

Ziel ist es, sowohl die Gemeinde Niederkrüchten als auch den zukünftigen Gewerbepark mit klimaneutraler, lokal erzeugter Energie zu versorgen.

Mit dem Energiepark Niederkrüchten bringen wir den dringend benötigten Ausbau der Onshore- und Photovoltaik-Energieerzeugung auf den Weg, liefern sichere und saubere Energie und investieren in eine wirtschaftsstarke Region und den Standort Deutschland.

Aktueller Projektstatus

Die Projektphasen auf einen Blick

Die nachfolgende Grafik gibt einen Überblick über den aktuellen Projektstatus des geplanten Windparks. Die geplante PV-Anlage befindet sich im Bauleitplanverfahren.

Sicherung der Flächen
Genehmigung beantragt
Genehmigung erhalten
Ausschreibung
Bauvorbereitung
Anlieferung & Errichtung

Standort des Energieparks

Ein Entstehungsort für Erneuerbare Energien

Über die Energieanlagen

Die PNE AG projektiert leistungsstarke Anlagen

Die nachfolgend genannten Spezifikationen sind unter Vorbehalt zu verstehen und können sich im weiteren Projektverlauf ändern:

Windenergieanlagen

  • Anzahl: 5
  • Typ: SG 6.6-155
  • Rotordurchmesser: 155 m
  • Nabenhöhe: 165 m
  • Gesamtbauhöhe: 246 m
  • Nennleistung je WEA: 6,6 MW
  • Gesamtnennleistung: 33 MW

 

Photovoltaikanlage

  • Modulanzahl: 27.500 Stück
  • Gesamtnennleistung: 17,05 MWp

 

Daraus ergeben sich die folgenden rechnerischen Werte:

  • Stromproduktion pro Jahr: ca. 124.900 MWh
  • Versorgte 3-Personen-Haushalte: ca. 33.6001
  • CO2-Einsparung pro Jahr: ca. 94.000 Tonnen2


1 Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
2 Quelle: Bundesverband Windenergie (BWE)

Umwelt- und Naturschutz

Ausgleich für Umwelt, Mensch und Natur

Maßnahmen zum Umwelt- und Naturschutz spielen bei der Genehmigung unserer Projekte eine wichtige Rolle. Schon bei der Standortwahl berücksichtigen wir sensible Lebensräume, wie zum Beispiel Vogelzugrouten. Darüber hinaus werden notwendige Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten umgesetzt. Eingriffe in Natur und Landschaft werden bei unseren Projekten somit vollständig ausgeglichen.

Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten:
Die Windenergieanlagen in Niederkrüchten verfügen über eine automatische Schattenabschaltung sowie eine Fledermaus- und Vogelabschaltung. Zusätzlich werden nachtaktive Arten durch die Installation einer Bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK) vor einer theoretischen Blendwirkung geschützt.

Ökologische Ausgleichsmaßnahmen:
In enger Zusammenarbeit mit unabhängigen Naturschutzgutachtern sowie den zuständige Fachbehörden (z.B. Naturschutz, Forst) haben wir alle möglichen Auswirkungen des Windparks und der PV-Anlage in Niederkrüchten berücksichtigt, sorgfältig abgewogen und wirksame Maßnahmen zum Schutze der Umwelt ermittelt. Die Gutachten bestätigen, dass dieVorhaben den naturschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen. Die abschließende Prüfung unterliegt natürlich der jeweiligen Genehmigungsbehörde. Im Falle des Windvorhabens wurde nach erfolgter Prüfung bereits eine Genehmigung erteilt.

Maßnahmen zur Immissionsreduktion:
Selbstverständlich werden bei den Windenergieanlagen die maximal zulässigen Richtwerte für Schall und Schlagschatten eingehalten. Zur Vermeidung von Eiswurf verfügt die Anlage über Eiserkennungssysteme. Wird eine Vereisung festgestellt, wird die Anlage gestoppt und der Rotor zum Stillstand gebracht.

Regionale Wertschöpfung

Die Kommunen und ihre Menschen sind uns wichtig

Uns ist es wichtig, unsere Windparkvorhaben gemeinsam mit den Menschen vor Ort umzusetzen.

Regionale Wertschöpfung erfolgt bei uns durch verschiedene und individuelle Konzepte. So versuchen wir zum Beispiel, lokale Unternehmen zu involvieren – ob für Bau- oder Grünpflegearbeiten –, um so auch Wertschöpfung in der Region vor Ort zu generieren.

Wir begrüßen es sehr, dass mit § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2023 die Möglichkeit geschaffen wurde, Kommunen im Umkreis von 2,5 Kilometern um den Turmmittelpunkt jeder Windenergieanlage finanziell am Betrieb zu beteiligen. Es gehört daher zu unserem Selbstverständnis, den betroffenen Kommunen einen freiwilligen Betrag in Höhe von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde anzubieten. Voraussetzung für die kommunale Beteiligung nach dem EEG 2023 ist die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im jeweiligen Projekt.

Somit profitiert die Gemeinde Niederkrüchten durch unsere Windenergie nicht nur in ökologischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht.

Wir halten Sie auf dem Laufenden

Projekthistorie und -zukunft

Februar 2024
Ausweisung des Vogelschutzgebietes

Mit Beschluss des Landtages Nordrhein-Westfalen vom 28.02.2024 wird das angrenzende Vogelschutzgebiet im Landesnaturschutzgesetz ausgewiesen.
 

2024
Wiederaufnahme des Genehmigungsverfahrens nach BImSchG

Infolge der Ausweisung des Vogelschutzgebietes wird das Genehmigungsverfahren nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für die geplanten Windenergieanlagen wieder aufgenommen und die Prüfung der Unterlagen abgeschlossen.

Juni 2025
Genehmigungserhalt Windpark

Die Genehmigung für den Windpark nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde im Juni 2025 ausgestellt.

2. HJ 2026
Abschluss B-Planverfahren und Satzungsbeschluss PV-Anlage

Für die geplante Photovoltaikanlage erwarten wir den Abschluss des Bebauungsplanverfahrens samt Satzungsbeschluss in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Ende 2026
Geplanter Baubeginn Windpark

Der Baubeginn des Windparks ist für Ende 2026 geplant.

1. HJ 2027
Geplanter Baubeginn PV-Anlage

Der Baubeginn der PV-Anlage ist für die erste Jahreshälfte 2027 geplant.

Ende 2027
Geplante Inbetriebnahme PV-Anlage

Ende des Jahres 2027 soll die PV-Anlage den Betrieb aufnehmen und grünen Strom ins Netz einspeisen.

2028
Geplante Inbetriebnahme Windpark

Im Jahr 2028 soll der Windpark den Betrieb aufnehmen und grünen Strom ins Netz einspeisen.

Ihre Ansprechpartner

Wir legen großen Wert auf einen ehrlichen, transparenten und verlässlichen Dialog. Unser Ziel ist es, alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Akteure und Akteurinnen in unser Zukunftsprojekt einzubinden und sich auf Augenhöhe auszutauschen. 

Bei Fragen oder Anregungen rund um den Energiepark Niederkrüchten können Sie sich gerne an die auf dieser Webseite angegebenen Ansprechpartner wenden. 

Erfahren Sie mehr über die PNE AG und unsere Arbeit als Clean Energy Solutions Provider.

Unsere Antworten auf häufige Fragen

FAQ Windenergie

In einer Welt, die verstärkt nach nachhaltigen Energiequellen sucht, spielt Windenergie eine bedeutende Rolle in der Reduzierung von CO2-Emissionen und der Bereitstellung sauberer Energie. Wir klären häufige Fragen in dem komplexen Bereich der Projektentwicklung von Windenergie-Projekten. 

Haben Sie Fragen?
Stephanie Meurer
Projektentwicklung
Dr. Ingrid Schleper
Project Development Photovoltaics