Umwelt

Unser Engagement für ökologische Verantwortung

Umweltschutz ist ein fester Bestandteil unseres Kerngeschäfts und tief in unserem Unternehmen verankert. Als Clean Energy Solutions Provider leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und fördern den Ausbau erneuerbarer Energien.

Unser Beitrag für eine nachhaltige Zukunft

Umwelt

Der Bereich Umwelt (Environment) im Rahmen unserer ESG-Strategie umfasst Ziele, die darauf abzielen, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien leisten wir bereits einen zentralen Beitrag auf den ökologischen Fußabdruck.

 

Im Rahmen unserer ESG-Strategie verfolgen wir folgende Kernziele im Bereich Umwelt:

 

Erhöhung der vermiedenen Treibhausgasemissionen bis 2030

Erreichung mit dem Ausbau des Eigenbetriebsportfolios (2025: 619.910,3 tCO2e).

85 % Reduktion der Treibhausgasemissionen (Scope 1+2) bis 2030

Erreichung mit u.a. Umstellung der Unternehmensflotte auf emissionsarme Fahrzeuge (Stand 2025: 34 Elektroautos von insgesamt 263)

Überwachung relevanter klimabedingter Wetterrisiken

Erreichung mit Screening von Wetterrisiken wie z.B. Stürmen, Überschwemmungen und Hitzewellen und u.a. Berücksichtigung in Gegenmaßnahmen wie Versicherungen gegen Schäden.

Übernahme der Verantwortung für Emissionen entlang der Wertschöpfungskette

Erreichung mit u.a. Gespräche mit Lieferanten zu CO2e-ärmeren Produktvarianten.

Sicherstellung eines verantwortungsvollen Ansatzes für den Natur- und Artenschutz

Erreichung mit u.a. Investition in die Weiterentwicklung und den Einsatz von Antikollisionssystemen.

Nachhaltiger Ressourcenumgang von der Beschaffung bis zur Verwertung/Entsorgung

Erreichung mit u.a. Ermittlung von umwelt- und kreislaufwirtschaftsfreundlichen Verwertungs- und Recyclingvorhaben und -alternativen bei bestehenden Rückbaufirmen.

Für eine nachhaltige Energieversorgung

Klimawandel

Als Clean Energy Solutions Provider verfolgen wir die Vision, weltweit eine klimaneutrale, stabile und nachhaltige Energieversorgung zu ermöglichen. Dabei berücksichtigen wir sowohl unsere eigenen Klimaeinflüsse – etwa durch das Heizen unserer Bürostandorte oder den Kraftstoffverbrauch unserer Unternehmensflotte – als auch potenzielle Klimagefahren und ‑folgen, denen unser Geschäftsmodell ausgesetzt ist.

Unser Ziel ist es, klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren und so aktiv zum Schutz von Umwelt, Natur und Gesellschaft beizutragen.

Für den Arten- und Naturschutz

Biodiversität & Ökosysteme

Der Schutz der Biodiversität ist ein zentrales Kriterium bei der Auswahl potenzieller Standorte für unsere Projekte. Bereits in frühen Planungsphasen analysieren wir die ökologischen Rahmenbedingungen und prüfen, wie sich unsere Vorhaben bestmöglich mit dem Natur- und Artenschutz vereinbaren lassen. Die PNE-Gruppe richtet sich dabei streng nach den gesetzlichen Anforderungen und Vorgaben der entsprechenden (Bundes-)Länder und Naturschutzbehörden.

Noch vor Einreichung der Antragsunterlagen beginnen wir mit umfangreichen ökologischen Analysen. Dazu gehören beispielsweise avifaunistische Gutachten, mit denen über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr Brutvögel und Zug- und Rastvögel erfasst werden. Parallel dazu identifizieren wir potenzielle Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz und entwickeln gezielte Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität. 

Für den Antrag auf Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergie- und PV-Anlagen sind umfassende Umweltgutachten erforderlich. Diese Gutachten, darunter Umweltverträglichkeitsprüfungen, spezielle Artenschutzprüfungen und landschaftspflegerische Begleitpläne, stellen sicher, dass alle relevanten Aspekte des Natur- und Artenschutzes im gesamten Genehmigungsprozess berücksichtigt werden.

In der weiteren Planungsphase legen wir konkrete Biodiversitätsmodule wie Blühstreifen, Streuobstwiesen oder Nisthilfen fest und stimmen diese mit Gutachtern und Behörden ab. Während der Bau- und Betriebsphase setzen wir die Maßnahmen konsequent um und überwachen ihre Wirkung durch regelmäßiges Monitoring. So ist die Förderung der Biodiversität kein Zusatz, sondern ein integraler Bestandteil unserer Projektentwicklung. 

In der Betriebsphase berücksichtigen wir saisonale landwirtschaftliche Aktivitäten wie Mahd- und Erntezeiten. Um Wildtiere zu schützen und Kollisionen zu vermeiden, legen wir für diese Zeiträume gezielte Abschaltzeiten fest.

Darüber hinaus verfolgt PNE die Verbesserung von technischen Systemen und Fortschritten, die einen Mehrwert zum Schutz von Biodiversität dienen. Dazu gehören beispielsweise die Weiterentwicklung und den Einsatz von Antikollisionssystemen zum Schutz von Vogelschlag. 

 

 

Folgende Maßnahmen haben wir in unseren Projekten umgesetzt:

  • Einrichtung von Ablenkflächen für Brutstandort des Rotmilan sowie Knicks und Hecken zum Schutz der Haselmaus im Windpark Hamwarde
  • Extensivierung von rund 14.000 m² Dauergrünland und Entwicklung von 6.000 m² Blühstreifen im Windpark Bokel
  • Präsenzprüfungen zur Vermeidung betriebsbedingter Tötungen des Baumfalken im Windpark Groß Oesingen
  • Bauzeitenregelungen zum Schutz von Offenland- und Gehölzbrütern in vielen Windparks
  • Betriebszeitenregelungen bei Mahd- und Ernteereigneissen

Für eine nachhaltige Ressourcennutzung

Kreislaufwirtschaft & Ressourcennutzung

Die effiziente Ressourcennutzung steht bei uns im Fokus. Als Bekenntnis zu einer nachhaltigen Unternehmensführung legen wir vermehrt Wert auf die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien. Wir eruieren außerdem Möglichkeiten Prozesse zu optimieren und die Lebensdauer von Anlagen zu verlängern. 

Besonders im Zusammenhang mit dem Repowering, also dem Ersetzen von älteren Windenergieanlagen oder Teilen davon durch moderne und leistungsfähigere Anlagen, spielt Recycling eine große Rolle.

Was passiert mit den Altanlagen?

Die Altanlagen werden in der Regel an spezialisierte Rückbauunternehmen weiterverkauft, die dann den Rückbau, die Entsorgung als auch die Wiederverwertung übernehmen.  

In einigen Fällen können die Windenergieanlagen an Standorten anderer Betreiber gesamthaft oder als Ersatzteile wiederverwendet werden. Ist eine Wiederverwendung nicht möglich, werden die Komponenten zurückgebaut und fachgerecht entsorgt. In der Verwertung der Materialien lassen sich einige Anteile in Recyclingprozesse geben, andere werden beispielsweise energetisch verwertet. Die größte Herausforderung im Verwertungs- und Recyclingprozess fällt auf die Glasfaserverbundwerkstoffe, die u.a. in Rotorblättern eingesetzt werden. Hierzu gibt es bereits erste Entsorgungsspezialisten, die Anlagen zur Verwertung von Glasfaserverbundwerkstoffen ermöglichen. Außerdem gibt es zahlreiche branchenspezifische Initiativen, um die Recyclingfähigkeit der Materialien und die Verwertungskapazitäten weiter zu verbessern.

Der Betonbruch aus alten Windparks wird, sofern möglich, für das Anfüllen neuer Fundamente genutzt.

Ressourcennutzung & Kreislaufwirtschaft

Wie PNE zur Verbesserung der Kreislaufwirtschaft beiträgt

PNE legt Wert auf eine gewissenhafte Abfallentsorgung entlang der Abfallhierarchie, fordert Entsorgungs- und Verwertungsnachweise und bewertet seit 2025 das Umweltvorgehen der Anbieter für Rückbauprojekte anhand von Qualitikationskriterien.

Außerdem setzt sich die PNE mit kritischen Materialien auseinander, die in der Windenergiebranche Verwendung finden können und entwickelt Strategien, wie deren Einsatz verhindert oder minimiert werden kann.

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Der Lebenszyklus einer Windenergieanlage
    • Abstimmung mit Lieferanten zu u.a. folgenden Themen:
      • Vermeidung von kritischen Materialien, wie SF6, PFAS
      • Identification von möglichem Einsatz von Critical Raw Minerals
    • Ermittlung von CO2e-armen Alternativen im Austausch mit den Lieferanten
    • Studien für möglichst umweltfreundliche Transportrouten
    • Anwendung von Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen zum Schutz von Arten und Ökosystemen
    • Verwendung von Ökostrom für den Betrieb der Anlagen (bei Stillstand)
    • Vermeidung von CO2e beim Endnutzer durch die Produktion von erneuerbarem Strom im Vergleich zu konventionellem Strom
    • Umsetzung von betriebsbedingten Artenschutzmaßnahmen
    • Anwendung von Bewertungskriterien zu umweltfreundlichem Vorgehen bei der Auswahl von Rückbauanbietern
    • Einholen der Entsorgungs- und Verwertungsnachweisen